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Unsere Kaffeeröster: Caffè Barbera aus Neapel

Caffè Barbera aus Neapel – Seit 150 Jahren in Familienhand

Eine der ältesten Kaffeeröstereien Italiens

Die Geschichte von Caffè Barbera reicht bis ins Jahr 1870 zurück. Der gebürtige Piemontese Domenico Barbera kaufte einen kleinen Kaffeeröster, um fein duftenden und aromatischen Kaffee zu rösten. Die Begeisterung der Kunden war so groß, dass man Domenico schnell den Spitznamen „Der Magier“ bzw. „Il Mago“ gab. Sein Wissen um die Magie des Kaffeeröstens gab er an seine Kinder weiter, die nach Domenicos frühen Tod die Kaffeerösterei übernahmen.

Übrigens: Generationen später trägt die heute weltweit bekannte Kaffeemarke zu Ehren ihres Gründers immer noch das Magier-Logo. Und die "magische" Kaffeemischung des Barbera Mago bleibt ein streng gehütetes Geheimnis, welches nur drei Personen im Unternehmen kennen.

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Antonio Barbera stellte, wie sein Vater, Qualität, den hervorragenden Geschmack und die Etablierung der Marke Caffè Barbera in den Fokus seines Handelns. Caffè Barbera wurde gerade zwischen den Weltkriegen zu einem der beliebtesten Kaffees Süditaliens.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Antonio Barbera und sein Sohn Letterio daran, Caffè Barbera in ganz Italien bekannt zu machen. Man bezog in Neapel eine neue Betriebsstätte, um Platz für die geplante Expansion zu haben. 1951 eröffnete man schließlich das erste Lager in Mailand. Dies war der Startschuss für den italienweiten Vertrieb der Espressoröstungen aus Neapel.

Die Nachkriegsjahre

In den 1950er Jahren wurde das Rösten der Rohkaffees technisiert. Wurden bis dahin alle Espresso-Mischung per Hand geröstet, übernahmen diese Aufgaben nun Maschinen. Der Kaffee wurde zwar nach wie vor im Trommelröster geröstet, die Überwachung von Röstprofilen und Temperaturen erfolgte jedoch maschinell. Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über den Kaffee und die Verbesserung seiner Qualität zogen in das Unternehmen Barbera ein. Carmelo Barbera, Sohn von Letterio Barbera, gründete das erste lebensmittelchemische Kaffeelabor Italiens, was auch in der internationalen Fachpresse Aufmerksamkeit auf sich zog.

Ab den 1980er Jahren wurde die Globalisierung des Unternehmens durch Enrico Barbera, Vertreter der fünften Barbera-Generation, vorangetrieben. Die Marke Caffè Barbera wurde erstmalig auf dem internationalen Markt angeboten. Wie auch auf dem Heimatmarkt Italien erfreute sich die preisgekrönte Qualität von Caffè Barbera auch international großer Beliebtheit. Die Gründung der eigenen Coffee Shop-Kette „Café Barbera“ war ebenfalls ein wichtiger Schritt der Internationalisierung.

Café Barbera

Enrico Barbera schlug damit eine neue Richtung ein: Er eröffnete in Dubai einen gastronomischen Pilotbetrieb mit dem Namen Café Barbera, um das Coffee Shop Prinzip für Caffè Barbera zu entwickeln. Mittlerweile verfügt Café Barbera über 60 Standorte weltweit, vor allem im Nahen Osten, Asien und Südamerika.

Die sechste Barbera-Generation

Mit Elio und Enrico Barbera jr. ist nun die sechste Generation am Ruder des Unternehmens, um die nationale und internationale Expansion der Marke Barbera weiter zu fördern. Wichtigste Aufgabe ist die Identifizierung neuer Märkte und das Entwickeln kreativer Geschäftsideen, auch im Zusammenhang mit dem Internet.

150 Jahre Caffè Barbera

2020 feiert Caffè Barbera den 150. Jahrestag der Firmengründung durch Domenico Barbera. Für 2020 plant das Unternehmen vor allem ein Rebranding, welches die Identität in Takt hält, aber auf die Zukunft ausgerichtet ist.

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Was macht die besondere Qualität von Caffè Barbera aus?

Die Barberas reisen seit Jahrzehnten immer wieder in tropische Gebiete und probieren Kaffee, bevor sie sich entscheiden, welchen Kaffee sie importieren wollen. Sie wählen den Kaffee im Ursprung aus und importieren ihn direkt aus den Anbaugebieten. So stammen die Rohkaffees für den Espresso Mago, dem Espresso-Flaggschiff von Caffè Barbera, aus sieben verschiedenen Kaffeeregionen.

Sobald die Rohkaffees in Neapel eintreffen, wird jede Bohnensorte einzeln auf optimale Qualität hin geröstet. Bei Barbera ist man der Meinung, dass Kaffeemischungen aus vielen verschiedenen Zutaten, sprich Rohkaffees, bestehen sollten. Diese Philosophie hat einen teuren Preis, da jede Bohnensorte individuell zu behandeln ist. Jeder Rohkaffee hat eine andere Bohnengröße und andere physische Eigenschaften.

Mit dem Rösten des Kaffees beginnt ein komplexer Prozess, bei dem alle ätherischen Öle und aromatischen Elemente zum Vorschein kommen. Aus diesen charakterlichen Eigenschaften entsteht dann die Rezeptur, die Mischung. Und diese Rezeptur ist, wie bereits erwähnt, ein streng gehütetes Familiengeheimnis.

Als Italiener mit Leidenschaft wünschen sich die Barberas, dass auch die Kunden von Caffè Barbera diese Leidenschaft für Italien und seine Kaffeekultur erleben können.

Produktneuheiten von Caffè Barbera

Der internationalen Entwicklung folgend, präsentiert Caffè Barbera ganz aktuell eine Linie von Spezialitätenkaffees.  Kaffees, die nach genauen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsparametern ausgewählt werden und ungemischt als sogenannter Grand Cru Café verkauft werden. Die Linie umfasst zwei Produkte: Einen äthiopischen Sidamo Arabica und einen Blue Baron Java Robusta, die beide langsam nach neapolitanischer Art geröstet werden.

Lange hat sich Italien, das Heimatland des Espresso, gegen das Phänomen der Spezialitätenkaffees „gewehrt“. Der Fokus auf ungemischte Kaffees, die unter ihrer spezifischen Ursprungsbezeichnung verkauft werden, hatte sich Anfang der 2000er Jahre in Nordamerika und Nord- und Mitteleuropa entwickelt, gewinnt aber auch in Italien immer mehr an Bedeutung. Gerade die jüngere Generation der italienischen Kaffeetrinker zeigt sich offen für die fruchtigen Kaffeearomen, die so gar nichts mit der Aromenwelt von Schokolade, Nüssen und Bitterstoffen zu tun haben.

Die Kaffee-Kultur in Neapel

Der Bericht über Caffè Barbera wäre nicht komplett, wenn wir nicht über die Kaffee-Kultur in Neapel sprächen.

Zumindest aus der Perspektive des Kaffees ist Neapel in den 1950er Jahren stecken geblieben. Viele Baristi tragen Armee-Schiffchen und ziehen Espresso auf Bestellung aus Handhebelmaschinen. Elektronische Espressomaschinen, wie sie in den Kaffeebars weltweit verbreitet sind, sind in Neapel selten, wenn nicht gar nicht existent. Die Kunden stehen an langen Bartresen und trinken schnell ihr Getränk herunter.

Dieser Espresso-Verzehr im Stehen nennt sich "al banco" und reguliert auch den Preis eines Espresso. Mehr als einen Euro darf er nicht kosten. Tatsächlich verlangen die meisten neapolitanischen Cafés nur 90 Cent für eine perfekt gebrühte Tasse Caffè. Vielleicht trinken die Einheimischen deshalb jeden Tag drei bis vier Tassen Espresso in ihrer Lieblings-Kaffeebar.

(K)ein Ziel für Coffee Nerds?

Obwohl kostenloses Wi-Fi üblich ist, sitzen nur selten Menschen mit Laptops im Café. Die amerikanische Kaffeehauskultur à la Starbucks ist in Neapel gänzlich unbekannt.

Coffee Nerds, die sich zum (hell gerösteten) Third Wave Coffee hingezogen fühlen, werden in Neapel nicht glücklich werden. Sie sollten sich aber dennoch auf die irgendwie klassische Kaffeekultur Neapels einlassen. Denn auch die dunkel gerösteten Espressi Neapels sind für sich genommen Spezialiätenkaffees, die es zu entdecken gilt.

Es ist eine einzigartige Erfahrung, in Neapel Kaffee zu trinken. Die meisten Cafés haben keine Sitzplätze, sondern servieren den Gästen, die an der Bar stehen, Kaffee - daher der Name Kaffeebar. Der Kaffee in Neapel ist schmackhaft, erschwinglich und hervorragend verarbeitet. Der bevorzugte Kaffeestil ist Espresso, und die Einheimischen neigen dazu, ihre kleinen Tassen Espresso mit reichlich Zucker zu füllen. Die Cafés in Neapel sind Tag und Nacht gut besucht und mit Kunden gefüllt, die innerhalb von Minuten ein- und ausgehen.

Dass der Kaffee in der Region um Neapel, Kampanien, eine besondere Rolle spielt, zeigt schon die schiere Anzahl von über 50 Kaffeeröstereien, die dort beheimatet sind. Neben Caffè Barbera finden sich z.B. noch so bekannte Namen wie Passalacqua, Caffè Kimbo oder Caffè Borbone.

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Caffè sospeso

In Neapel sagt man nie Nein zu einem Caffè, und vor allem wird er niemandem verwehrt. So entwickelte sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine Besonderheit der neapolitanischen Kaffeekultur, der Caffè sospeso, der „aufgeschobene Kaffee“. In vielen Bars der Stadt ist es Brauch, außer dem eigenen Caffè auch einen weiteren Caffè zu bezahlen. Dieser Caffè wird vom Barista notiert und auf Nachfrage an einen Bedürftigen ausgeschenkt. Diese Tradition wird bis heute weitergeführt, meist jedoch nur in den Kaffeebars der Altstadt von Neapel.

In den letzten Jahren ist die Idee des Caffè suspeso in anderen Ländern aufgegriffen worden. In Deutschland beispielsweise kümmert sich seit 2013 Suspended Coffee Germany um die Verbreitung dieser neapolitanischen Tradition zugunsten sozial benachteiligter Menschen.

Ihr

Johannes Lacker
zert. SCA Barista

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