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Kaffee bei Erkältung und Fieber

Wenn man krank ist, ist es ganz natürlich, dass man sich nach den gewohnten Speisen und Getränken sehnt. Dazu gehört für viele Menschen auch Kaffee. Für gesunde Menschen hat Kaffee kaum negative Auswirkungen, wenn er in Maßen genossen wird. Wenn Sie krank sind, gilt es jedoch etwas vorsichtiger zu sein. Denn Kaffee hat Vor- und Nachteile, je nachdem, mit welcher Art von Krankheit Sie zu kämpfen haben. Außerdem kann es zu Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten kommen.

Muss bei einer Erkältung auf Kaffee verzichtet werden?

Die Erkältungssaison steht jedes Jahr im Herbst vor der Tür. Viele Menschen haben dann wieder mit grippalen Infekten, Fieber oder auch nur mit einem einfachen Schnupfen zu kämpfen, Kaffeeliebhaber wollen dann natürlich nicht auf ihr Lieblingsgetränk verzichten und stellen sich die Frage, ob sie weiterhin Kaffee trinken können.

Tatsächlich kann man diese Frage nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten.

Kaffee kann positive Einflüsse auf die Gesundheit haben

Kaffee ist reich an Antioxidantien, die helfen, Entzündungen zu bekämpfen und das Immunsystem zu stärken. Ein oder zwei Tassen Kaffee pro Tag, während man krank ist, können helfen, das Immunsystem zu stärken, während es mit der Krankheit kämpft.

Der morgendliche Kaffee ist für viele Menschen unverzichtbar, da er sie durch seinen Koffeingehalt wach macht. Sogar koffeinfreier Kaffee kann aufgrund des Placebo-Effekts eine leicht anregende Wirkung auf Menschen haben.

Eine von Psychologen der Universität Bristol durchgeführte Studie ergab, dass das im Kaffee enthaltene Koffein die mit Erkältungen verbundene allgemeine Müdigkeit verringert. Erkältete Teilnehmer berichteten nach dem Kaffeetrinken, dass ihre Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit in gleichem Maße zunahm wie bei der gesunden Gruppe.

Die gewohnte morgendliche Tasse Kaffee kann Ihnen den notwendigen Energieschub geben, wenn Sie sich träge oder müde fühlen, aber noch gesund genug sind, um zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Gerade wenn Sie mit einer leichten Erkältung zu kämpfen haben, kann Kaffee Ihnen helfen, den Tag zu überstehen, ohne nennenswerte Nebenwirkungen zu verursachen.

Aber Achtung: Kaffee kann auch hinderlich für die Genesung sein, wenn man nicht vorsichtig ist. Sechs bis acht Stunden vor dem Schlafengehen sollte man keinen Kaffee mehr trinken. Ruhe ist wichtig, wenn man sich von einer Krankheit erholt, und das Koffein im Kaffee kann sich negativ auf die Fähigkeit auswirken, den nötigen Schlaf zu bekommen.

Kaffee kann entwässernd wirken und Durchfall verursachen

Das im Kaffee enthaltene Koffein hat eine harntreibende Wirkung, d. h. es kann dem Körper Flüssigkeit entziehen und dazu führen, dass Sie (zu) viel Flüssigkeit mit dem Urin oder Stuhl ausscheiden. Bei manchen Menschen kann der Kaffeekonsum sogar zu einer Dehydrierung infolge von Durchfall führen.

Regelmäßige Kaffeetrinker gewöhnen sich aber in der Regel an die harntreibende Wirkung des Kaffees, so dass 2 bis 3 Tassen Kaffee pro Tag keine nennenswerten Auswirkungen auf den Flüssigkeitshaushalt haben.

Trinken. Trinken. Trinken.

Wenn Sie kein regelmäßiger Kaffeetrinker sind und an Erbrechen oder Durchfall im Rahmen einer Grippe oder einen schwere Erkältung leiden, sollten Sie jedoch auf Kaffee verzichten und sich für Getränke entscheiden, die sich positiv auf Ihren Flüssigkeitshaushalt auswirken. Neben Wasser sind Tee, verdünnte Fruchtsäfte oder auch eine heiße Gemüsebrühe erste Wahl während einer Erkältung. Ein ausreichender Nachschub an Flüssigkeit ist besonders dann wichtig, wenn Sie Fieber haben, da Sie dann schwitzen und Flüssigkeit verlieren. Mediziner empfehlen, täglich mindestens 1,5 Liter kalte oder lauwarme Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Aber Achtung: Auch schwarzer Tee enthält Koffein. Greifen Sie lieber zu anderen Tee­sorten. In der Apotheke gibt es spezielle Tee­mischungen, die zur Linderung von Grippe- und Erkältungs­symptomen beitragen.

Kaffee kann Magengeschwüre reizen

Da Kaffee säurehaltig ist, kann er bei Menschen mit einem aktiven Magengeschwür, einer Gastritis oder säurebedingten Verdauungsproblemen wie saurem Reflux zu Problemen führen.

Eine eindeutige Aussage lässt sich dennoch nicht treffen. Laut einer Studie berichteten 80% aller Probanten mit Magengeschwüren über eine Zunahme der Bauchschmerzen und anderer Symptome nach dem Genuss von Kaffee. Eine andere Studie fand jedoch keinen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Magen-Darm-Problemen wie Darmgeschwüren oder saurem Reflux.

Der Zusammenhang zwischen Kaffee und Magengeschwüren scheint offenbar sehr individuell zu sein. Wenn Sie feststellen, dass Kaffee Ihnen Magengeschwüre verursacht oder vorhandene verschlimmert, sollten Sie ihn meiden oder auf kalt gebrühten Kaffee umsteigen, der weniger säurehaltig ist.

Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten

Sie sollten auf Kaffee verzichten, da er in Wechselwirkung mit einigen Medikamenten steht. Vorsicht ist also geboten, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen.

Insbesondere kann Koffein die Wirkung von Stimulanzien wie Pseudoephedrin verstärken, das häufig zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen eingesetzt wird. Pseudoephedrin kann die Wirkung von Bluthochdruckmedikamenten abschwächen. Diese Wirkung sollte natürlich nicht noch verstärkt werden. Das im Kaffee enthaltene Koffein kann auch mit Antibiotika interagieren, die Sie möglicherweise erhalten, wenn Sie eine bakterielle Infektion irgendeiner Art haben.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Auch hier gilt, dass regelmäßige Kaffeetrinker diese Medikamente möglicherweise vertragen, während sie Kaffee trinken, da sich ihr Körper an seine Wirkung gewöhnt hat. Sie sollten jedoch unbedingt mir Ihrerm Arut oder Apotheker sprechen, bevor Sie sich entscheiden, bei der Einnahme von Medikamenten zur Bekämpfung von Erkältungen und grippalen Infekten Kaffee zu trinken.

Eine andere Möglichkeit ist, während der Einnahme dieser Medikamente koffeinfreien Kaffee zu trinken, da das Koffein im Kaffee diese Wechselwirkungen verursacht. Auch wenn koffeinfreier Kaffee Spuren von Koffein enthält, ist es unwahrscheinlich, dass diese geringen Mengen Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen.

Medikamente, die nicht mit Kaffee gemischt werden sollten

Wenn Sie im Bett liegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie entweder ein rezeptfreies Medikament oder ein vom Arzt verschriebenes Mittel einnehmen. In beiden Fällen ist es wichtig zu wissen, dass einige Medikamente nicht mit Kaffee kombiniert werden sollten. Im Folgenden finden Sie eine Liste der Medikamente, auf die Sie besonders achten sollten:

1. Ephedrin

Ephedrin und Kaffee sind beides Stimulanzien, und die Einnahme von beidem kann den Blutdruck erhöhen. Ephedrin ist häufig in abschwellenden Mitteln enthalten. Wenn Sie also ein solches Mittel einnehmen, sollten Sie das Etikett lesen, bevor Sie Ihre morgendliche Tasse Kaffee aufbrühen.

2. Theophyllin

Theophyllin ist technisch gesehen kein Stimulans, aber es hat einige Eigenschaften, die denen von Koffein ähneln. Chemisch gesehen sind die beiden Stoffe sehr ähnlich aufgebaut. Deshalb sollten Sie es vermeiden, beide gleichzeitig zu konsumieren. Andernfalls riskieren Sie Herzrasen - kein Spaß, wenn Sie sich ohnehin schon ziemlich schlecht fühlen.

3. Echinacea

Dieses Kraut wird häufig in Medikamenten verwendet, weil es das Immunsystem stärkt und auch bei der Linderung von Schmerzen hilft. Laut MayoClinic kann es aber auch die Konzentration von Koffein erhöhen. Das Ergebnis könnte wieder einmal Herzrasen und erhöhter Blutdruck sein.

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Unser Fazit:

Auf die tägliche Tasse Kaffee muss bei einer Erkältung nicht verzichtet werden. Trotzdem gilt auch hier: Achten Sie auf ein gesundes Mittel­maß. Übertreiben Sie es nicht mit dem Kaffee­konsum während der Erkältungs­phase, um den Körper weiterhin zu schonen. Bei einer starken Grippe mit Fieber sollten Sie ganz auf den Kaffee­konsum verzichten.

Ihr

Johannes Lacker
zert. SCA Barista

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