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Kaffee bei einer Magen-Darm-Infektion

Wenn man krank ist, ist es ganz natürlich, dass man sich nach den gewohnten Speisen und Getränken sehnt. Dazu gehört für viele Menschen auch Kaffee. Für gesunde Menschen hat Kaffee kaum negative Auswirkungen, wenn er in Maßen genossen wird. Er kann sogar einige gesundheitliche Vorteile bieten, da er reich an Antioxidantien ist. Außerdem kann das Koffein die Fettverbrennung etwas ankurbeln.

Sie werden sich jedoch fragen, ob Sie Kaffee trinken dürfen, wenn Sie krank sind. Das Getränk hat Vor- und Nachteile, je nachdem, mit welcher Art von Krankheit Sie zu tun haben. Außerdem kann es zu Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten kommen.

In diesem Artikel untersuchen wir für Sie, ob man Kaffee trinken darf, wenn man krank ist.

Kann bei einem Magen-Darm-Infekt Kaffee getrunken werden?

(Ein wenig) Kaffee kann Ihnen zu mehr Energie verhelfen

Der morgendliche Kaffee ist für viele Menschen unverzichtbar, da er sie durch seinen Koffeingehalt wach macht. Sogar koffeinfreier Kaffee kann aufgrund des Placebo-Effekts eine leicht anregende Wirkung auf Menschen haben.

Für viele Kaffeetrinker ist dieser wahrgenommene Energieschub einer der wichtigsten Vorteile des Kaffees und auch ein Grund, warum man ihn trinken sollte, wenn man krank ist. Eine Tasse Kaffee kann Ihnen einen Energieschub geben, wenn Sie sich träge oder müde fühlen, aber noch gesund genug sind, um zur Arbeit oder zur Schule zu gehen.

Und wenn Sie mit einer leichten (!) Erkältung zu kämpfen haben, kann Kaffee Ihnen helfen, den Tag zu überstehen, ohne nennenswerte Nebenwirkungen zu verursachen.

Kaffee wirkt entwässernd und kann Durchfall verursachen

Kaffee kann auch einige negative Auswirkungen haben. Das im Kaffee enthaltene Koffein hat eine harntreibende Wirkung, d. h. es kann dem Körper Flüssigkeit entziehen und dazu führen, dass Sie mehr davon mit dem Urin oder Stuhl ausscheiden.

Bei manchen Menschen kann Kaffeekonsum zu Dehydrierung infolge von Durchfall oder übermäßigem Wasserlassen führen. Einige Forscher stellen jedoch fest, dass ein mäßiger Koffeinkonsum - etwa 2-3 Tassen Kaffee pro Tag - keine nennenswerten Auswirkungen auf den Flüssigkeitshaushalt hat.

Regelmäßige Kaffeetrinker gewöhnen sich sogar eher an die harntreibende Wirkung des Kaffees, so dass sie keine Probleme mit dem Flüssigkeitshaushalt haben.

Bei Erbrechen oder Durchfall - oder wenn Sie eine Grippe, eine schwere Erkältung oder eine Lebensmittelvergiftung haben - sollten Sie auf Kaffee verzichten und sich für hydratisierendere Getränke entscheiden (Wasser, grüner Tee, verdünnte Fruchtsäfte), vor allem, wenn Sie kein regelmäßiger Kaffeetrinker sind. Bei einem akuten Magen-Darm-Infekt sollten Sie eine Woche lang keinen Kaffee und keine koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke (einschließlich Cola) trinken, um ihrem Darm Ruhe zu gönnen.

Kaffee kann Magengeschwüre reizen

Da Kaffee säurehaltig ist, kann er zu Magenreizungen führen. Beispielsweise bei Menschen mit einem aktiven Magengeschwür oder säurebedingten Verdauungsproblemen. Betroffene berichten von einer Zunahme der Bauchschmerzen und anderer Symptome nach dem Genuss von Kaffee.

Eine Studie mit über 8.000 Personen fand jedoch keinen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Magen-Darm-Problemen wie Darmgeschwüren oder saurem Reflux.

Der Zusammenhang zwischen Kaffee und Magengeschwüren und Reflux scheint deshalb sehr individuell zu sein. Wenn Sie feststellen, dass Kaffee Ihre Magengeschwüre verschlimmert, sollten Sie ihn meiden oder auf besonders säurearme Kaffees umsteigen (z.B. den Monsooned Malabar). Oder sie bereiten Ihren Kaffee in einem Kaffeevollautomaten oder einer Espressomaschine zu. Durch den Druck, den die Kaffeemaschinen erzeugen, hat das Wasser eine kürzere Kontaktzeit mit dem gemahlenen Kaffee und spült deswegen weniger unerwünschte Säuren und Koffein aus, als das z.B. beim klassischen Filterkaffee der Fall ist.

Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten

Kaffee steht auch in Wechselwirkung mit einigen Medikamenten, so dass Sie auf Kaffee verzichten sollten, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen.

Insbesondere kann Koffein die Wirkung von Stimulanzien wie Pseudoephedrin (z.B. in Thomapyrin oder Sinupret) verstärken, das häufig zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen eingesetzt wird. Koffein kann auch mit Antibiotika interagieren, die Sie möglicherweise erhalten, wenn Sie eine bakterielle Infektion irgendeiner Art haben. Vor allem sollten Sie keine Kaffee-Milch-Getränke wie Cappuccino oder Latte Macchiato genießen, da die Milch die Wirkung der Antibiotika behindert.

Auch hier gilt, dass regelmäßige Kaffeetrinker diese Medikamente möglicherweise vertragen, während sie Kaffee trinken, da sich ihr Körper an seine Wirkung gewöhnt hat.

Sie sollten jedoch mit ihrem Arzt darüber sprechen, bevor Sie sich entscheiden, bei der Einnahme dieser Medikamente Kaffee zu trinken.

Eine andere Möglichkeit ist, während der Einnahme dieser Medikamente koffeinfreien Kaffee zu trinken, da das Koffein im Kaffee diese Wechselwirkungen verursacht. Auch wenn koffeinfreier Kaffee Spuren von Koffein enthält, ist es unwahrscheinlich, dass diese geringen Mengen Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen.

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Fazit

Obwohl Kaffee in Maßen für gesunde Erwachsene im Allgemeinen unbedenklich ist, sollten Sie ihn vermeiden, wenn Sie krank sind.

Bei einer leichten Erkältung oder Krankheit ist es in Ordnung, Kaffee zu trinken, aber schwerere Krankheiten, die mit Erbrechen oder Durchfall einhergehen, können zu Dehydrierung führen - und Kaffeetrinken kann diese Auswirkungen verstärken.

Wenn Sie jedoch regelmäßig Kaffee trinken, können Sie auch während einer schweren Krankheit weiterhin Kaffee trinken, ohne dass dies negative Auswirkungen hat.

Sie sollten den Kaffeekonsum auch einschränken, wenn Sie feststellen, dass er Magengeschwüre verursacht oder reizt.

Schließlich sollten Sie auch auf Kaffee - oder zumindest auf koffeinhaltigen Kaffee - verzichten, wenn Sie Medikamente einnehmen, die mit Koffein in Wechselwirkung treten können, wie Pseudoephedrin oder Antibiotika.

Wenden Sie sich am besten an einen Arzt, wenn Sie Bedenken haben, Kaffee zu trinken, während Sie krank sind.

Ihr

Johannes Lacker
zert. SCA Barista

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